Die Göttliche Schöpfung mit dem Urknall
Ohne Vorkenntnisse

Was haben die Schöpfungsgeschichten der Bibel und der neuen Physik gemeinsam?

Die Bibel und die Physik des 21ten Jahrhunderts gehen davon aus, dass alles aus dem „Nichts“ entstanden ist und sich weiterentwickelt hat. Die philosophische Beschreibung der Bibel und die moderne Physik haben das gleiche Problem. Die Entstehung des Universums aus dem Nichts kann man nicht logisch verstehen. Man kann aber die Entstehung des Universums in der ersten Sekunde berechnen, und was noch viel wichtiger ist, man kann die Entstehung des Universums mit vielen physikalischen Messdaten, aus verschiedenen, von einander unabhängigen Methoden bis in die erste Sekunde des Universums zurückverfolgen.

Die Chance für ein göttliches, naturwissenschaftliches Weltbild

Die Siebentagegeschichte der Bibel ist eine große Leistung der damaligen Zeit. Die Reihenfolge der Ereignisse stimmt mit den heute physikalisch gemessenen Werten überein. Als die heutige Schulphysik formuliert wurde, waren die Physiker noch nicht so weit. Werner Heisenberg: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch. Auf dem Grund des Bechers wartet Gott“. Die jahrhundertealte auf Newton zurückgehende Schulphysik und der sechs Jahrzehnte lang andauernde Streit zwischen den Physikern im 20ten Jahrhundert, ob es einen Gott gibt, hat eine atheistische Gesellschaft zurückgelassen. Wenn wir wollen, dass die Kirchen wieder voll werden, dann reicht, das was vor 2 Jahrtausenden reichte, dem heutigen Bürger nicht mehr. Vermitteln wir doch dem heutigen Menschen die gemessenen Daten der Göttlichen Schöpfung. Das ist nicht sehr zeitaufwendig, geht viel schneller als die Vermittlung der Schulphysik, braucht aber für die Realisierung die Akzeptanz beim Menschen mehr Zeit. Uns kommt dabei entgegen, dass die gleichen physikalischen Gesetze, die die Göttliche Schöpfung beschreiben, auch in der heutigen Zeit den technischen und ökonomischen Fortschritt vorantreiben. Dadurch wird die Akzeptanz der Göttlichen Schöpfung einfacher.

Das physikalische Weltbild seit dem Mittelalter.

Die neue Physik begann um das Jahr 1500 mit Kopernikus, der die Sonne in die Mitte des Planetensystems stellte. Newton fasste im Jahre 1687 die damals neue Physik in einer viel beachteten Schrift zusammen. Damit hatte er die physikalische Grundlage für das Maschinenzeitalter geschaffen, das zu großem Wohlstand in der Gesellschaft geführt hat. Die Physiker schlossen aus dieser so erfolgreichen Physik, dass es das Universum schon immer gegeben hat, und dass es keine Schöpfung und keinen Gott gibt. Grundlage dieser Physik war, die Materie, der Raum, in dem sich die Materie befindet, und die Zeit hat es schon immer gegeben. Diese drei physikalische Größen, so die damalige Physik, sind konstante Größen und alles andere in der Welt verändert sich. Als Albert Einstein Anfang des 20ten Jahrhunderts die mathematischen Formulierungen gelangen,- Materie,Raum und Zeit sind veränderliche physikalische Größen,- verabschiedete sich das philosophierende Bürgertum von der modernen Physik. Nach 100 Jahren waren alle Aussagen Einsteins durch die neuen Messgeräte der Physiker experimentell bewiesen. Einsteins Relativitätstheorien sind keine theoretischen Möglichkeiten mehr, sie beschreiben die Wirklichkeit. Die Welt ist fundamental anders beschaffen, als die Physiker und die Philosophen sich das bis ins zwanzigste Jahrhundert vorgestellt hatten. Ab Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstand auch die Quantenphysik. Sie ist noch fundamentaler als Einsteins Physik. Jetzt gelang es den Anfang der Materie, des Raums und der Zeit zu berechnen. Mit den Teilchenbeschleunigern der Physiker kann man den Anfang des Universums bis in die erste Sekunde zurückverfolgen. Auch die Weltraumteleskope zeigen uns Bilder, mit denen sich die Entstehung des Universums bis in die erste Sekunde zurückverfolgen lässt.

Die moderne Physik der letzten 100 Jahre

Die moderne Physik hat es mit Ereignissen ohne Ursache, mit „spukhafter“ Fernwirkung und mit Wechselwirkungen zwischen unserer bekannten Welt und der transzendenten Welt zu tun. Bei diesen unzählige Male bestätigten Messergebnissen versagt die Logik der herkömmlichen Philosophie. Das man in der Physik alles verstehen können muss, davon muss sich der aufgeklärte Bürger verabschieden. Man kann durch physikalische Messungen viel mehr wissen als man verstehen kann. Zwei Beispiele: Das uns so bekannte Navi funktioniert nur, weil den Entwicklern beim Bau dieser Geräte die 2 Relativitätstheorien und die Quantenphysik bekannt waren. In China und Amerika kann man schon abhörsicher Daten austauschen, weil die neuen Systeme mit gebeamten („spukhaften Photonen“) Photonen arbeiten.

Auf dem Weg zum modernen Weltbild der Physiker

Lemaître fand 1924 eine mathematische Formel, nach der konnte das Universum eine dynamische Schöpfung sein. Im Jahre 1927 entdeckte er als erster in Hubbels Messdaten: das Universum ist eine dynamische Schöpfung. Im Januar 1933 war Albert Einstein noch sehr skeptisch. Nachdem im Jahre 1933 Einstein und Lemaître in Kalifornien gemeinsam eine Vorlesungsreihe gehalten hatten, war Einstein für das neue Weltmodell gewonnen. Nun begann ein jahrzehntelanger Streit zwischen den Physikern. Seit Jahrhunderten glaubten die Physiker, das Universum sei statisch, schon immer da gewesen und nicht entstanden. Auch als die Amerikaner Arno Penzias und Robert Wilson die kosmische Hintergrundstrahlung 1964, das Echo des Urknalls, messen konnten, und sie dafür 1978 den Nobelpreis erhalten hatten, ging der Streit weiter. Erst als der COBE-Satellit 1992 die kosmische Hintergrundstrahlung genau messen konnte, war klar, das Universum ist eine dynamische Schöpfung. Die folgenden Satelliten WMAB und Planck hatten jeweils eine 100fache bessere Auflösung und bestätigten den Urknall. Die vielen Daten der Satelliten sind für die Physiker wie ein Buch, in dem sie lesen. Wenn man mit Theologen Kontakt aufnimmt, hat man den Eindruck, sie kennen ihren Kollegen Lemaître nicht, der in Rom die päpstlichen Akademien geleitet hat. Man hält den Urknall für eine Erfindung eines Atheisten.Wenn das so weiter geht,verliert die Kirche auch die meisten Bildungsbürger der nächsten Generationen. Die Studenten der nächsten Generationen erfahren immer mehr über die moderne, völlig neue Physik, die uns den Wohlstand sichert und gleichzeitig die Schöpfung erklärt.

Das physikalische Weltbild im 21ten Jahrhunderte

Das Universum ist vor 13,8 Milliarden Jahren aus dem „Nichts“ entstanden. In der ersten Sekunde ist viel passiert. Die Physik für den allerersten Anfang in der ersten Sekunde kennen die Physiker nicht. Materie, die wir kennen, kann es zu dieser Zeit nicht gegeben haben. Für die Zeit danach, in der ersten Sekunde, können wir aus 3 physikalischen Konstanten die winzige Materie, den winzigen Raum und die Zeit dazu berechnen. Etwas später in der ersten Sekunde geschieht der physikalische Urknall. Aus dem winzigen Universum wird schlagartig ein einige Milliarden Lichtjahre großes Universum. Dabei entsteht viel Materie und Energie. Nach weiteren Umwandlungen in der ersten Sekunde entstehen in den folgenden Minuten die chemischen Elemente Wasserstoff und Helium. Die Materie des Universums bestand nun aus 75% ionisiertem Wasserstoff und 25% ionisierten Helium. Nach 380.000 Jahren war das Universum so weit abgekühlt, dass ein neutrales Gasgemisch entstand. Nun wurde es im Universum dunkel, und es wurde durchsichtig. Nach 400 Millionen Jahren entstanden die ersten Sterne. Es wurde wieder hell im Universum. In großen Sternen können alle chemischen Elemente bis zum Eisen entstehen. Wenn ein Stern seinen Brennstoff aufgebraucht hat, stürzt der aufgeblähte Stern zusammen. Dabei können alle schwereren chemischen Elemente entstehen. Während der Brennphase und danach gibt ein Stern viel Materie an den Weltraum zurück. Das neue Gasgemisch enthält nun schwerere chemische Elemente als Helium. Aus diesem Gasgemisch können neue Sterne entstehen. Unsere Sonne ist 4,5 Milliarden Jahre alt, und ein Stern der zweiten oder dritten Generation. Wenn die Physiker mit ihren Teleskopen zurückschauen, können sie sehen, wie das Universum aussah, als es 380.000 Jahre alt war. Aus diesen Bildern können die Physiker mit Hilfe physikalischer Gesetze den Urknall erkennen. In dem größten Teilchenbeschleuniger der Physiker können die Physiker das Universum bis zur ersten Trillionstel Sekunde zurück-verfolgen.