Vor 13,8 Milliarden Jahren1 ist das Universum quantenmechanisch aus dem Nichts entstanden. Für den Anfang in der ersten Sekunde lässt sich das Universum aus physikalischen Konstanten, ohne Annahme von Spekulationen, berechnen. Die Anfangsgrößen2 für Materie, Raum und Zeit waren winzig klein und sind nach dem deutschen Physiker Max Planck benannt. Danach, aber noch am Anfang der ersten Sekunde kommt es zum Urknall3. Das Universum ist nach dem Urknall etwa 5 Lichtjahre groß. In der Quantenphysik geht alles blitzschnell oder noch schneller. Noch in der ersten Sekunde, nach dem Urknall, gibt es die Urmaterie4, wie sie im größten Teilchenbeschleuniger gemessen wurde. Nach der ersten Sekunde, in den nächsten 3 Minuten, entstehen aus der Urmaterie5 die kleinen chemischen Elemente Wasserstoff und Helium. Noch während der ersten Milliarde Jahren entstehen die ersten großen Sterne6 aus dem Wasserstoff und dem Helium durch die Massenanziehung. Die Massenanziehung führt zu hohem Druck, zu hohen Temperaturen, das atomare Feuer bricht aus. In dem atomaren Feuer entstehen größere chemische Elemente. Nachdem der Wasserstoff verbrannt ist, stürzen die Sterne zusammen. Aus der Asche und neuem Wasserstoff entsteht die zweite Sternengeneration. Unsere Sonne ist ein Stern der zweiten oder dritten Generation. Unser Sonnensystem entstand vor 4,5 Milliarden Jahren. Am Anfang war unsere Erde heiß und zeitweise flüssig. Durch die schnelle Ausdehnung des Universums kühlte auch die Erde schnell ab und bildete eine feste Steinschicht, die durch einschlagende Felsbrocken immer wieder zertrümmert wurde. In abgetauchten Schollen fanden Wissenschaftler konservierte Steine fressende Bakterien.
Nach 2 Milliarden Jahren gab es auf der Erde viel Sauerstoff. Sauerstoff ist für Steine fressende Batterien tödlich. Trotzdem gelang den Bakterien die Umstellung auf den Leistung steigernden Sauerstoff. Damit war die Entwicklung zu höheren Lebensformen gestartet. Leben entstand auf der Erde nur einmal. Damit auf der Erde menschliches Leben entstehen konnte, musste noch vieles passieren. Die Erde musste von einem anderen Planeten mit einer bestimmten Masse, mit einer bestimmten Geschwindigkeit unter einem bestimmten Winkel getroffen werden, damit die Erde und der Mond stabile Bahnen einnehmen konnten. Ohne Mond kein menschliches Leben.
Damit höheres Leben auf der Erde möglich wurde, näherten sich Jupiter7 und Saturn der Sonne, räumten aus der Erdumlaufbahn die für die Erde gefährlichen Felsbrocken weg und gingen wieder auf ihren alten Abstand zur Sonne zurück.
Physiker wie Harald Lesch können nicht verstehen, wie das fein abgestimmte Universum entstanden ist. Sie sagen menschliches Leben auf der Erde ist so unwahrscheinlich wie ein Bleistift, der 13,8 Milliarden Jahren auf der Spitze steht, Stürmen und Erdbeben ausgesetzt ist und noch immer auf der Spitze steht. Andere Physiker sagen, menschliches Leben auf der Erde ist so unwahrscheinlich wie ein Wirbelsturm, der über einen Schrottplatz fegt und anschließend steht auf dem Schrottplatz ein voll betanktes, startbereites Flugzeug.
Kurz und knapp. Diese Physiker können sich nicht vorstellen, dass menschliches Leben durch blinde Zufälle entstehen kann. Dies deutet auf eine gesteuerte göttliche Entwicklung hin.
Warum gibt es ein Universum und warum tun sich die Physiker schwer im Rahmen der Physik von Gott zu sprechen? Bis ins 20te Jahrhundert hatte in der Physik alles eine Ursache, einen Verlauf und ein Ergebnis. Im 20ten Jahrhundert ist in der Quantenphysik zuerst die Ursache, dann der Verlauf und das verstehbare Ergebnis weggebrochen. Die Physiker wissen zwar nicht, warum die Physik im Handy, im selbstfahrenden Elektroauto, bei der Entstehung des Universums funktioniert, aber sie sehen in dieser Physik ein großes Entwicklungspotential. Bei den Quantencomputern fehlt, im Gegensatz zu allen anderen Übertragungssystemen, der Weg von einem Quantencomputer zum anderen Quantencomputer und der zeitliche Verlauf von Teilchen. Eine Informationsänderung an einem verschränkten Quantencomputer erscheint sofort bei allen anderen verschränkten Quantencomputern. Deshalb sagen Physiker: Verschränkte Quantenteilchen in getrennten Computern sind ein Teilchen, auch wenn sie 1000 km oder weiter voneinander getrennt sind. Wir sind hier über dem Rand des Verständlichem. Wir wissen wie die Quantencomputer funktionieren, aber wir Menschen können nicht verstehen, warum diese Technik funktioniert.
Warum sprechen Physiker nicht gerne von Gott? Physik ist ein Teilgebiet der Schöpfung. In diesem Teil der Schöpfung kommt Gott nicht direkt vor. Man kann nur seine „Handschrift“ erkennen und diese ist nicht Teil der Physik. In der Physik zählt heute nur Berechnung und Messergebnis. Die „Handschrift“ des Schöpfers erkennt man am metaphysischen Fundament des geleiteten Zusammenhangs. Ohne diesen Zusammenhang wäre das Universums schon in der ersten Sekunde wieder verschwunden.
In der E-Mail von Herrn Winterberg sagt der Philosoph K. H. Haag, dass es zwingend, nach den Naturgesetzen, einen Gott geben muss.
Der Quantenphysiker Dr. Dieter Schuster und Kollegen gehen davon aus, dass ein neues Leben bei Gott nach dem Tod, durch die Metaphysik des unsterblichen Gedächtnisses wahrscheinlich ist.